Tino Seidel

Airline: GWI

Rang: PU

Station: CGN

Vorstellung:
Auch ich möchte die Möglichkeit nutzen, mich als Kandidat für den Beirat vorzustellen. 

Ich bin 40 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unseren beiden Hunden in der Nähe von Köln. Seit 2012 bin ich als Purser bei der Germanwings in Köln tätig. 

Bevor ich zur Fliegerei kam habe ich eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten absolviert, parallel vier Jahre an der Fernuni BWL studiert und im Anschluss viele Jahre als Unternehmensberater mit den Schwerpunkten Existenzgründung, Unternehmensnachfolge und -sanierung gearbeitet. Zusätzlich war ich viele Jahre für die SPD in der Kommunalpolitik als Stadtrat, Vorsitzender des Finanzausschusses und stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses tätig. 

Schon früh habe ich mich ehrenamtlich in gemeinnützigen Organisationen engagiert und war unter anderem Vorstandsvorsitzender des Prebelower Kinderlandes e.V. und im Vorstand des Wittstocker Mittelstandsvereines. Nach den gesammelten ehrenamtlichen, politischen und beruflichen Erfahrungen wechselte ich hauptberuflich in die gemeinnützige Arbeit und war Geschäftsführer des Rückenwind e.V. in Potsdam der im Bereich Jungend- und Straffälligenhilfe mit ca. 100 Mitarbeitern tätig war. 

Nachdem ich meine beruflichen Ziele erreicht hatte, entschied ich mich, mich mehr meinen persönlichen Träumen zuzuwenden und wurde Flugbegleiter bei der Germanwings. Nachdem ich zwei Jahren als FB geflogen bin, habe ich die Chance genutzt und bin Purser geworden. 

Ich habe viele Jahre auf der Arbeitgeberseite gesessen und dürfte bei der Germanwings meine ersten Gremienerfahrungen für die Arbeitnehmerseite sammeln, indem ich von der damaligen PV in den Wirtschaftsausschuss berufen wurde und nach der Neuwahl erst Nachrücker und dann bis Mai 2019 festes PV Mitglied war. 

Auch wenn wir bei Germanwings sehr turbulente Jahre hinter uns und vor uns haben, so ist und bleibt die Arbeit als Flugbegleiter doch mein Traumberuf und mehr denn je brauchen wir eine starke Gewerkschaft, die sich gegen die zunehmenden negativen Trends in der Luftfahrtbranche und gerade im

Lufthansa Konzern stemmt. 

Auch die UFO, in der ich seit vielen Jahren Mitglied bin, hat turbulente Zeiten hinter sich und getreu meinem

Motto „nicht meckern, sondern machen“ würde ich mich gerne tatkräftig für unsere UFO einsetzen und meine Erfahrungen einbringen. Es liegt viel Arbeit vor uns, um neue, transparentere Strukturen zu schaffen, aus alten Fehlern zu lernen und die Steine, die uns in den Weg gelegt werden, so gut wie möglich aus dem Weg zu räumen. 

Nicht zuletzt bleibt die Frage, warum ich mich als Einzelkandidat für den Beirat im Team „nomoregames“ aufstelle. Als Mitglied der GWI PV habe ich mit Maximilian Kampka zusammen gearbeitet und ihn in dieser Zeit als hoch motivierten, sehr engagierten und höchst kompetenten Kollegen kennen und schätzen gelernt, mit dem man sich sachlich und konstruktiv auseinandersetzen kann. 

Zudem habe sich Silvia und Daniel meinen allergrößten Respekt verdient, da sie sich, trotz dem massiven persönlichen, öffentlichen, internen und politischen Druck der auf Ihnen lastet, unermüdlich für uns und für die UFO eingesetzt und haben alles daran gesetzt, die UFO am Leben und handlungsfähig zu halten. Ich persönlich finde, sie haben unter diesen widrigen Umständen einen super Job gemacht. Daher würde ich es begrüßen, wenn Silvia, Max und Daniel sich für uns als UFO Vorstand, engagieren. 

Auch wenn wir als Team für verschiedene Gremien antreten, so sind die Rollen der Gremien gemäß der Satzung doch klar abgesteckt und für den Fall, dass ich zum Mitglied des Beirates gewählt werde, würde ich, egal welches Team die Vorstandswahlen gewinnt, den Vorstand konstruktiv im Sinne der UFO Mitglieder unterstützen, neue transparentere Strukturen in den Gremien mitgestalten wollen und eine tiefergehende Zusammenarbeit der Gremien forcieren, um unsere UFO bestmöglich für die zukünftigen Herausforderungen zu wappnen und nachhaltig eine starke Vertretung der Kabine zu sichern. 

Vielen Dank und euch Allen „allways happy landings“